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„Der Immobilienbrief“ berichtet über Fakten, Meinungen und Tendenzen des deutschen Immobilien-Marktes. Schwerpunkt ist dabei die gewerbliche Immobilie. Aber auch die Wohnungswirtschaft kommt nicht zu kurz. Neben redaktionellen Beiträgen lesen Sie kurze Namensartikel bekannter Journalisten und Mitglieder der Immobilien-Szene, so dass Background-Informationen, Meinungen und Wertungen regelmäßig Anlass zu Diskussionen geben.

Der Immobilienbrief Nr. 573

Im Editorial beschreibt Werner Rohmert seine österliche Wiederauferstehung bei ChatGPT. Wie im Film „WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf“ hat er ChatGPT-Prognosen überlebt. Der wissenschaftliche TEMU-Selbstversuch hat ihn österlich bereichert. Die Märkte jubeln von gutem Jahresstart. Es wurde immerhin nicht schlimmer. Für Rohmert hat Greta Thunberg inzwischen Recht. Wir verspielen die Zukunft unserer Kinder und Enkel. Die Politik versteht nicht, wo Geld herkommt. Der Staat hat seinen „monopolistischen Spielraum“ überreizt. Ansonsten ging in den letzten beiden Wochen der „normale Irrsinn“ weiter: Bremse bleibt, Signa hopps, Inflation lebt, Zinsen ruckeln.


Der Immobilienbrief Nr. 572

Im österlichen Editorial befasst sich Werner Rohmert mit Fragen, die sich jeder mal selbst stellt. Was passiert, wenn … . Diese Woche haben wir dazu gelernt. Rohmert leitet aber mit einem persönlichen Rückblick zum Schmunzeln ein, um sich zu fragen, wie in einer Welt, in der Fernseher akkugepuffert sind, ein Container-Gigant Stromausfall haben kann und was wohl die dauerbesorgten politischen Mitbürger daraus machen können. ANSONSTEN: 25 Mrd. Euro Anleihen NUR von Immobilien AGs sind in den nächsten 2 Jahren fällig. Wie sind die Lösungen? Talsohle erreicht? Österliche Botschaften hat auch „Der Immobilienbrief“. Ob es immer mit der Wiederauferstehung klappt, bleibt für Rohmert offen. Ihm scheint es gelungen. Und zum Schluss noch ein Blick in die Schokohasen-Welt.


Der Immobilienbrief Nr. 571

Im Editorial fragt sich Werner Rohmert, wie lange sich Medien die Abgezocktheit von Vonovia gefallen lassen. Die informierten gestern Abend 1822h, dass die Telefonkonferenz von heute auf gestern 1900h vorverlegt sei. Von der Chuzpe kann sogar die Bahn noch lernen. Heute Morgen findet dann noch die digitale Pressekonferenz statt. Wir schauen uns später mal in Ruhe in den Zahlen an. Die weichgewaschen Börsenberichterstattung bekommen Sie gleich in den Medien und im Internet sowieso. Bei Wohnen sind wenigstens die Mieten resilient. Bei Gewerbe brennen dagegen eine Menge Lunten gleichzeitig. Der Elbtower geht jetzt in den Vertrieb. Zahlen deuten aber eher auf eine Schenkungsnotwendigkeit hin. Die Mipim 2024 ist schon Geschichte. Corona ist noch nicht vorbei. Die Mühlen der Justiz mahlen langsam. Jetzt hat das Amtsgericht Bielefeld an einem Immobilienkaufmann der Gerechtigkeit Genüge getan. Deutschland hat Probleme.


Der Immobilienbrief Nr. 570

Im Editorial löst Werner Rohmert das Rätsel der letzten Ausgabe, was alleine für eine sofortige Belebung des Wohnungsbaus führen könnte, auf. Außerdem entschuldigt er sich direkt doppelt – bei Ihnen für die Verspätung und besonders bei den südafrikanischen Delphinen für die Kritik als „Konservendosen“ (vgl. Editorial Nr. 568). Oder die Kritik hat gewirkt. Surfen und Springen waren Homeoffice-Fernsehen. Ansonsten hat die Immobilienwirtschaft in einer Fülle von Analysen jetzt gelernt, was Rechnen schon wusste. Natürlich geht das noch weiter. Das Zahlenwerk ist grausam. Aber für Rohmert ist das einfach „normal“ und war nötig. Und natürlich: Die Belebung kommt im Herbst! Sorgen gibt es woanders. Da wären ihm „Versprecher“ lieber als „Verbrecher“. Ansonsten wünschen wir Ihnen viel Spaß auf der Mipim. Da werden Sie eine Menge Leute treffen, die wissen, „die Belebung kommt im Herbst“ und andere, internationale Opportunisten, die darauf warten, dass Sie auf die Belebung warten und dann von ihren Banken sturmreif geschossen sind.


Der Immobilienbrief Nr. 569

Im Editorial beschäftigt sich Werner Rohmert mit den politischen Dämlichkeitswellen mathematikresilienter und notorisch gedächtnisschwacher Politiker, die auch Südafrika erreichen. Natürlich wird sich mit Gewöhnung ein neues Gleichgewicht einspielen. Das dauert und wird anders sein. Die Marktpsychologie folgt dem Verlauf eines Bungee-Sprungs. Wer glaubt, dass die eingeleitete Bremsphase schon das neue Gleichgewicht ist, macht schon wieder Fehler, zeigt Rohmert auf. Jetzt ballen sich die schlechten Nachrichten in allen Indizes. Das ist natürlich Quatsch, denn die Marktveränderungen haben vor anderthalb Jahren stattgefunden. Die Rasanz der Zinsexplosion legt die methodischen Probleme von Indizes erstmalig wirklich offen. Unternehmerische und politische Fehlentscheidungen drohen. Ansonsten ist das aktuelle Petitessen-PingPong zwischen Verbänden und Politik zur Neubauankurbelung des Wohnungsbaus ziemlich nervig. Was sich nicht rechnet, wird nur durch eine einzige Maßnahme wirklich angekurbelt.


Der Immobilienbrief Nr. 568

Beim Editorial musste Werner Rohmert diesmal Gas geben. Zur Familienrettung muss er den Flieger nach Südafrika bekommen. Er schafft es dennoch, Parallelen zwischen Delphinen und der Immobilienwirtschaft aufzuzeigen. Bei Evergrande sieht er leider keinen Grund zur Schadenfreude, eher Sorgen. Ansonsten begründet Rohmert, warum 2024 eine einzigartige Periode guter Einkaufschancen eröffnet. Das Elend ist nur, dass die den Chancen vorgelagerten Risiken eher unsere bekannten Freunde und Kunden treffen, während wir die Newcomer für die Chancen noch gar nicht kennen. Rohmert weist noch auf drei externe Beiträge hin. Hanspeter Gondring hat einmal 40 Jahre Wohnungswirtschaft verglichen, weil ihn die dauernde Glorifizierung der Vergangenheit nervt. Klaus Franken arbeitet im Interview Entwicklungschancen heraus. Prof. Karl-Georg Loritz beschäftigt sich mit erneuten regulatorischen Angriffen auf den „gesunden Menschenverstand“.


Der Immobilienbrief Nr. 567

Im Editorial geht Werner Rohmert auf die Gemeinsamkeiten zwischen weihnachtlichen Familienzusammenkünften und Immobilienwirtschaft ein. Schon das Immobilienwort des Jahres geht daneben. Ansonsten sind Chancen durch Opportunitäten irgendwie mit gebrauchten Lebensversicherungen früherer Fondsperioden zu vergleichen. Der Blick auf den Ist-Markt bleibt desaströs. Aber es geht bergauf – oder nicht. Für Investoren, die jetzt die Zeche der zukünftigen Opportunitäten zahlen, hat Rohmert einen Trost. Bei Offenen Fonds droht ein Stimmungsumschwung. Last but not Least weist Rohmert in eigener Sache darauf hin, dass Analyse und Meinung von beschriebenen Inhalten zukünftig sichtbar getrennt werden. Kommentierung wird blau abgesetzt. 100%-ig klappt das nicht, weil das ja Artikel bleiben sollen, die Spaß machen, aber wir geben uns Mühe. Apropos Spaß, den werden wir journalistisch wohl noch ein paar Jahre haben. Unsere Treffsicherheit der Prognosen zeigen wir seit über 30 Jahren. Alles ist in der Deutschen Nationalbibliothek hinterlegt. Und auch Ihre Meinung im Interview oder in Namensbeiträgen können Sie über uns in der Nationalbibliothek hinterlegen.


Der Immobilienbrief Nr. 566

Im Editorial beschreibt Werner Rohmert, was er sich diesmal „Besonderes“ gönnt. Ansonsten begründet er, warum ihm eine Jahrhundert-Finanzkrise lieber wäre als die aktuelle Gemengelage. Fachmedien sind vorlaufender Indikator. Rohmert sieht Transformation statt Krise. Ein Blick in die Glaskugel 2030 spart sich Rohmert. Der letztjährigen Weihnachts-Prognose ist zu wenig hinzuzufügen (Link im Editorial-Text). Was überrascht, ist lediglich die Ampel, die das Taxi, das sie umfährt, auch noch selber bestellt. Schlimm sind nicht Zahlen, sondern der Weg in die Lächerlichkeit. „Wer nicht abwertet“, lügt, sagte ein Büro-Investor. Benko hat die ganze uralte Trickkiste geöffnet und die Promis sind reingesprungen. Ansonsten: Dank an alle Leser und Kollegen der Branche und unseres Verlages. Alles Gute für Weihnachten und 2024.


Der Immobilienbrief Nr. 565

Im Editorial berichtet Werner Rohmert aus einer Reihe von Gesprächen mit Politik, Verbänden und Ministerien. Es sieht so aus, als würden Ministerien losgelöst von Benimm, Mathematik, Recht und Verfassung die nächsten zwei Jahre noch nutzen, um Deutschland zu verändern. L’État, c’est moi! Was verfassungsgemäß ist, bestimmt das Klima. Scholz gleiten wohl die Fäden aus den Händen. Die neue Gebäudeenergierichtlinie bedeutet zunächst eine komplette Neubewertung des Bestands, so LEG-CEO Lars von Lackum. Das bedeute Billionen-Korrekturen. Die Krise ist da, sieht auch der neue vdp-Präsident Gero Bergmann. Nächstes Jahr ist der Tiefpunkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass beim Pfandbrief etwas passieren könne, sei aber „Null“. Was ich „Rechnen“ kann, muss ich nicht „Meinen“, meint Rohmert. Der Büroimmobilienmarkt stehe an der Schwelle von der Zins- und Kostenkrise zur Immobilienkrise, so Rohmert in seinem Einleitungsstatement als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft deutscher Immobilienjournalisten. Den fließenden Übergang vom Multispezialisten zum Universaldilettanten und neue Potentiale menschlicher Dämlichkeit wird uns wieder Signa aufzeigen. Auf Kapitalseite trifft es wohl nicht die Falschen. Die Immobilien Zeitung feiert dieses Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Herzlichen Glückwunsch!


Der Immobilienbrief Nr. 564

Im Editorial geht Werner Rohmert kurz darauf ein, wie gestern Finanzminister Lindner wählerisch die FDP ins Nirwana schickte. Nachweisbare Mörder setzt das Verfassungsgericht frei. Die Regierung wird laufend geklatscht. Aber ehrlich, ohne Lindner sähe es düster aus. Spannend wird es bei Signa heute. Rohmert kann sich nicht vorstellen, dass ein gesunder Mensch pauschal in das Unternehmen noch Rettungsmilliarden steckt. Wie immer zeigt sich – wohl nicht nur bei Signa – der Hype-typische denkbar dümmste Projektentwicklerfehler, den Rohmert in den 90er Jahren schon herausarbeitete und der ihm damals schon als „alter, dummer Projektentwicklerfehler“ von alten Hasen beigebracht worden war. Interessant ist, dass die Branche eine neue Stimmungsstory herausarbeitet. Aber, so pervers es ist, auch Klimarettung muss sich rechnen. Das zeigt Rohmert auf. Die Immobilienwirtschaft braucht Knowhow und Charisma. Dafür stehen die beiden Bücher, die diesmal besprochen werden.