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Erfahren Sie alle Neuigkeiten und Hintergründe aus der Handelsszene. Der Report von Chefredakteurin Dr. Ruth Vierbuchen beschäftigt sich mit den Einzelhandelsimmobilien unter den verschiedenen Blick-winkeln von Immobilienwirtschaft, Einzelhandel sowie der kommunalen Stadtentwicklung. Interviews, aktuelle News, Informationen über Deals, Kooperationen, Personen und Veranstaltungen runden das Informationsangebot jeder Ausgabe ab.

Der Handelsimmobilien Report Nr. 424

Schlagzeilen wie: „Die Erholung des Konsumklimas legt eine Pause ein“, oder: „Die deutsche Wirtschaft tut sich schwer, die Stagnation zu überwinden“, wie das Ifo Institut jüngst schrieb, ersticken derzeit die aufkeimende Hoffnung auf eine baldige Belebung der deutschen Wirtschaft. Dass Deutschland beim Durchqueren der konjunkturellen Talsohle einen Marathonlauf absolvieren muss, zeigt auch die Einschätzung der GfK-Experten mit Blick auf die erneute Eintrübung der Verbraucherstimmung nach kurzem Aufwärtstrend: Der Weg aus der Konsumflaute sei mühsam und es werde immer wieder Rückschläge geben.


Der Handelsimmobilien Report Nr. 423

Editorial von Ruth Vierbuchen: Die Politiker der etablierten Parteien werfen politischen Vertretern aus den extremeren Lagern gerne vor, mit „einfachen“ Lösungen auf Wählerfang zu gehen. Dieser Vorwurf trifft aber auch auf immer mehr Lösungsvorschläge zu, die aus den etablierten Kreisen kommen. Ein plakatives Beispiel sind die Vorschläge zur Lösung des brisanten Problems „Mangel an bezahlbarem Wohnraum“. Die einfache Formel lautet: Wenn Hunderttausende von Wohnungen fehlen, dann muss man schnell viel bauen. Doch Deutschland hat hier ein systemisches Problem.


Der Handelsimmobilien Report Nr. 422

Editorial von Ruth Vierbuchen: Wie nach den vielen Andeutungen aus der Europäischen Zentralbank (EZB) zu erwarten war, hat der Rat der Notenbank die Leitzinsen in der Juni-Sitzung um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Die Begründung, dass dieser Schritt aus geldpolitischer Sicht zu diesem Zeitpunkt womöglich verfrüht kommt, lieferte EZB-Präsidentin Christine Lagarde gleich mit, indem sie die Prognosen für die 2024 erwartete Inflationsrate von 2,3% auf 2,5%, für 2025 von 2,0% auf 2,2% und für 2026 auf 1,9% hochsetzte.


Der Handelsimmobilien Report Nr. 421

Editorial von Ruth Vierbuchen: Heute kann sich kaum noch jemand vorstellen, dass Shopping-Center vor nicht allzu langer Zeit noch die Lieblinge der Investoren waren. Mit ihrer breiten Mieterstruktur aus den unterschiedlichsten Einzelhandelsbranchen und Preisklassen bieten Einkaufszentren eine gewisse Risikostreuung, denn die einzelnen Handelskonzepte unterliegen nicht selten unterschiedlichen Konjunkturzyklen. Selbst in Zeiten einer schwachen Konsumkonjunktur gibt es Handelskonzepte, die gerade davon profitieren wie die Lebensmittel- und Nonfood-Discounter in der gegenwärtigen Flaute.


Der Handelsimmobilien Report Nr. 420

Editorial von Ruth Vierbuchen: Die Stimmung auf dem deutschen Immobilienmarkt bleibt auch zu Beginn des Jahres 2024 sehr verhalten. Das Gros der Immobilienprofis stellt sich darauf ein, dass die Durststrecke noch anhält, und ein kleiner Teil befürchtet sogar, dass sich die Krise noch verschärfen könnte. Jeder Fünfte sieht die Talsohle aber auch schon durchschritten und erwartet einen, wenn auch langsamen, Aufwärtstrend. So weit die allgemeine Stimmung. In diesem Umfeld zeichnet sich der Vermietungsmarkt für Handelsimmobilien seit dem zweiten Halbjahr 2023 durch seine große Konstanz aus.


Der Handelsimmobilien Report Nr. 419

Editorial von Ruth Vierbuchen: Mit der Eröffnung des Nahversorgungszentrums in Waldbronn, das neben den 3 000 qm für einen Aldi-Markt und weitere Handelsfilialen noch 115 Wohnungen bietet, hat Aldi Süd auf eine weitere Option hingewiesen, wie dem Wohnungsmangel entgegengewirkt werden kann. Für Händler wie Aldi, die Kommunen und die Mieter ist das eine Win-Win-Situation. Das eröffnet noch Potenzial. Was bei der Diskussion um den Bau neuer Wohnungen und der Förderung durch den Staat übersehen wird, ist, dass bezahlbarer Wohnraum auch aus volkswirtschaftlichen Gründen für dieses Land essenziell ist. Deshalb ist vor allem eine Förderung des gemeinnützigen und genossenschaftlichen Wohnungsbaus für die Zukunft dieses Landes unabdingbar.


Der Handelsimmobilien Report Nr. 418

Editorial von Ruth Vierbuchen: Als Hauptgrund für die Investition in Immobilien wurden in den letzten Jahren vor der Zinswende die „niedrigen Zinsen“ genannt. Denn nach zwölf Jahren ultra-lockerer Geldpolitik mit Immobilien-Super-Hype hatte sich ein starker psychologischer Gewöhnungseffekt eingestellt. Normalerweise dauern Boom-Phase drei bis vier Jahre. Aber das Fatale an dieser langfristig niedrigen Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Rettung verschuldeter Euro-Staaten war, dass sich viele Kapitalanlagen wie Staatsanleihen, Festgeldkonten oder Lebensversicherungen nicht mehr lohnten. Zur Immobilienanlage gab es kaum mehr eine Alternative. Nach zehn Zinserhöhungsschritten hoffen nun viele auf Zinssenkungen.


Der Handelsimmobilien Report Nr. 417

Editorial von Ruth Vierbuchen: Nach zwölf Jahren Immobilien-Hype und der sehr abrupten Zinswende befinden sich die Immobilienmärkte weltweit immer noch in der Abbremsphase und angesichts des starken Einbruchs bei den Aktivitäten lauten die Fragen aller Fragen: Ist der Boden schon erreicht? Gibt es noch weitere Korrekturen bei Bewertung und Preisen? Versiegt die Inflation und werden die Zinsen bald gesenkt?


Der Handelsimmobilien Report Nr. 416

Editorial von Ruth Vierbuchen: Nach dem endlos langen Immobilien-Boom beginnen zunehmend die Aufräumarbeiten. Hierzulande läuft es etwas langsamer, weil der Mangel an Transaktionen bislang auf breiter Front spürbare Wertkorrekturen verhindert hat. Ein interessantes Schlaglicht auf die Marktlage wirft eine Feststellung von Savills in seinem jüngsten Marktbericht. Hier heißt es, dass sich der Käufermarkt wieder etwas belebt und das Interesse an Übernahmen wächst. Allerdings stellt der Immobilienberater fest, dass manche Kaufwillige „unrealistisch niedrige“ Preisvorstellungen haben.


Der Handelsimmobilien Report Nr. 415

Editorial von Ruth Vierbuchen: Die Worte von ZIA-Präsident Andreas Mattner im Vorwort des Frühjahrsgutachtens der Immobilienweisen dürfte vielen Marktakteuren die Zuversicht geben, auf die sie schon lange warten. Nach Mattners Prognose sind Handelsimmobilien der neue Champion und werden wahrscheinlich als erste aus der Krise herauskommen. Der seit Jahren bescheidene Wert des Handelsklimas als Teilindikator des Immobilienklimas von deutlich unter 100 Punkten zeigt, dass die Anlage-Klasse beim Gros der Anleger alles andere als hoch im Kurs steht. Auch die jüngste Umfrage zum RICS Global Commercial Property Monitor zeigt, dass die Skepsis gegenüber Retail Assets immer noch groß ist. Doch das spiegelt nicht die Realität in dieser Anlage-Klasse wider.